Feuerlöscher
Brandgefährliche Bereiche sollten durch eine automatische Löschanlage geschützt werden, die regelmäßig geprüft und gewartet werden und mit einem automatischen Meldesystem verbunden sein sollte.
Eine sehr wichtige Rolle in der Brandbekämpfung spielen die Handfeuerlöscher, die gut erreichbar sein müssen und ebenfalls regelmäßig geprüft und gewartet werden müssen.
Die europäische Norm DIN EN 2 teilt Brände in Brandklassen ein; von der Art des brennbaren Materials hängen die erforderlichen Löschmittel ab:
| Brand- klasse |
Beschreibung | geeignete Löschmittel |
| A | Brände fester Stoffe hauptsächlich organischer Natur, die normalerweise unter Flammen- und Glutbildung verbrennen (z. B: Holz und Papier) |
Wasser, Schaum, ABC-Pulver |
| B | Brände von flüssigen oder flüssig werdenden Stoffen (z. B. Benzin oder Öl) |
Schaum, BC-Pulver, ABC-Pulver, Kohlendioxid (CO2) |
| C | Brände von Gasen wie Methan oder Wasserstoff |
BC-Pulver, ABC-Pulver |
| D | Brände von Metallen (insbesondere brennbare Leichtmetalle wie Magnesium oder Aluminium) |
D-Pulver |
Wieviele Löscher Sie in Ihrem Betrieb benötigen, regelt die BGR 133 (Regeln für die Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern). Sie können sich ein Programm (2.633 KB, ZIP-komprimiert) herunterladen, daß diese Berechnungen für Sie ausführt.
Wie werden Handfeuerlöscher richtig eingesetzt?
- Feuer immer in Windrichtung angreifen
- Flächenbrände vorn beginnend ablöschen
- Ausnahme: Tropf- und Fließbrände von oben nach unten löschen
- Genügend Löscher gleichzeitig einsetzen
- Auch nach dem Löschen Brandherd beobachten - Wiederentzündung vermeiden
- Eingesetzte Feuerlöscher sofort nachfüllen lassen!